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Datenschutzerklärung

Stand 2026-08-04

Diese Umgebung verarbeitet Gespräche, in denen Menschen über sich selbst sprechen. Das ist der empfindlichste Fall, den es gibt, und deshalb steht hier genauer als üblich, was passiert: welche Daten anfallen, wer sie sieht, wo sie liegen und was Sie dagegen tun können.

Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Dr. phil. Stefan Hammel
Institut für Hypno-Systemische Beratung
Kieferberg 25
67659 Kaiserslautern
Deutschland

Telefon: +49 631 3702093
E-Mail: stefan.hammel@hsb-westpfalz.de

Für Fragen zum Datenschutz und für die Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Nachricht an dieselbe Adresse; weitere Angaben stehen im Impressum.

Datenschutzbeauftragter ist Dr. phil. Stefan Hammel, erreichbar unter derselben Anschrift und unter stefan.hammel@hsb-westpfalz.de. Schreiben Sie ihm in dieser Sache, wird Ihre Nachricht als Datenschutzanfrage behandelt und nicht als Beratungsanfrage.

Welche Daten anfallen

Mehr als das Folgende wird nicht erhoben:

  • Ihre E-Mail-Adresse. Nötig für die Anmeldung per Einmallink. Ein Name ist freiwillig und wird nicht verlangt.
  • Ihre Gesprächsbeiträge und die Antworten des Systems. Sie werden gespeichert, damit ein Gespräch über mehrere Beiträge zusammenhängt und damit sich die Qualität überprüfen lässt.
  • Ihre Bewertungen — Daumen, Sterne und freier Text, sofern Sie eine abgeben.
  • Technische Angaben bei der Anmeldung: IP-Adresse und Browserkennung. Sie dienen dazu, missbräuchliche Anmeldeversuche zu begrenzen.
  • Eine pseudonyme Kennung in einem Cookie, die Gespräche einer Sitzung zuordnet.
  • Diktate — aber nur für die Dauer der Umwandlung. Neben den Textfeldern steht ein Mikrofon. Was Sie hineinsprechen, wird zur Umwandlung in Text an einen Dienst geschickt und erscheint dann im Feld; die Aufnahme selbst wird hier nicht gespeichert. Wohin sie geht und was dort mit ihr geschieht, steht in Abschnitt 5.
  • Eine Strichliste Ihrer Nutzung. Je begonnenem Thema und je aufgenommener Sitzung eine Zeile mit Zeitpunkt und Art — mehr nicht. Kein Verweis auf das Gespräch, kein Titel, kein Inhalt. Sie ist nötig, weil die Nutzung im Umfang begrenzt ist; ohne sie ließe sich das nicht rechnen. Sie überdauert deshalb auch die Löschung eines einzelnen Gesprächs — nicht aber die Löschung Ihres Kontos, mit der sie verschwindet.
  • Eingelöste Gutscheine. Wenn Sie einen Code aus einem Seminar einlösen, wird festgehalten, welcher Code das war und wann — sonst ließe sich derselbe beliebig oft einlösen. Wer den Code ausgegeben hat, sieht in der Verwaltung, wie viele seiner Plätze vergeben sind; Ihre Adresse steht dort neben der Freigabe, die daraus entstand.
  • Im Supervisor: anonymisierte Sitzungstranskripte samt der beiden daraus erzeugten Dokumente. Sie betreffen nicht Sie, sondern die Menschen, die Sie beraten — was damit geschieht, steht ausführlich in Abschnitt 7. Ein Klarname wird dort nicht gespeichert.

Es gibt keine Zählpixel, keine Werbenetzwerke, keine Analysedienste und keine Weitergabe an Dritte zu eigenen Zwecken. Auch die Anmeldemail enthält kein Zählpixel und keine umgeschriebenen Links — ob Sie sie öffnen, erfährt niemand.

Gesundheitsbezogene Angaben — der wichtigste Punkt

Wenn Sie im Beratungsgespräch über Ihre Angst, ein körperliches Symptom, eine Diagnose oder eine Behandlung schreiben, sind das Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Solche Daten sind besonders geschützt, und ihre Verarbeitung ist grundsätzlich untersagt — erlaubt ist sie hier nur, weil Sie bei der Anmeldung ausdrücklich eingewilligt haben (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Deshalb steht das im Anmeldeformular als eigenes Häkchen und nicht im Kleingedruckten.

Was daraus folgt, ganz praktisch: Sie entscheiden, wie viel Sie schreiben. Das System braucht keine Namen, keine Geburtsdaten, keine Angaben zu Dritten und keine Aktenzeichen, um mit Ihnen zu arbeiten. Je weniger davon in einem Gespräch steht, desto weniger kann überhaupt betroffen sein. Und wenn Sie über andere Menschen schreiben — Ihr Kind, Ihren Partner, einen Klienten —, dann bedenken Sie, dass diese Menschen von Ihrer Einwilligung nichts wissen. Lassen Sie ihre Namen weg.

Rechtsgrundlagen

  • Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO — Einwilligung, für die Anmeldung und für die Gesprächsinhalte.
  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Erfüllung des Nutzungsverhältnisses, soweit es um die Bereitstellung des Zugangs geht.
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an der Abwehr von Missbrauch, für die Protokollierung der Anmeldeversuche.

Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen, ohne Angabe von Gründen. Der Widerruf gilt für die Zukunft; was bis dahin rechtmäßig verarbeitet wurde, bleibt rechtmäßig. Nach dem Widerruf ist die Nutzung nicht mehr möglich, weil ihr dann die Grundlage fehlt.

Wo die Daten liegen und wer sie verarbeitet

Alle Verarbeitungsschritte sind auf die Europäische Union eingerichtet. Im Einzelnen:

DienstWofürOrt
VercelBetrieb der Anwendung, Ausführung der ServerfunktionenFrankfurt am Main (Region fra1)
NeonDatenbank: Konten, Gespräche, Bewertungen, WissensbestandFrankfurt am Main (eu-central-1)
Vercel BlobZwischenspeicher für hochgeladene Tonaufnahmen, bis sie transkribiert sind — danach sofort gelöscht (nur im Supervisor)Frankfurt am Main (Region fra1)
Eden AIVermittlung zum Sprachmodell und zur EinbettungEU-Endpunkt api.eu.edenai.run
Amazon Web Services (Bedrock)Sprachmodell für die Gespräche, über Eden AI angesprochen — beim Experten auch für eine hinzugezogene Sitzung samt TranskriptEU-Rechenzentren (eu-west-1, Irland)
Amazon Web Services (Bedrock)Sprachmodell für die Supervision, über Eden AI angesprochenEU-Rechenzentren (eu-west-1, Irland)
Jina AIEinbettungen für die Suche im Wissensbestandüber den EU-Endpunkt von Eden AI
Mistral AIUmwandlung von Ton in Text — hochgeladene Aufnahmen im Supervisor und Diktate in den Eingabefeldern; Umwandlung von Text in Ton — das Vorlesen einer erzählten GeschichteFrankreich
mailbox.orgVersand der AnmeldelinksDeutschland

Alle genannten Dienste sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; mit jedem besteht ein entsprechender Vertrag. Welcher Dienst das Sprachmodell betreibt, kann wechseln — welcher es wann war, steht im nächsten Abschnitt.

Das Diktat — gesprochenes Wort verlässt diesen Server

Neben den Textfeldern steht ein Mikrofon. Es nimmt erst auf, wenn Sie es drücken, es zeigt währenddessen an, dass es aufnimmt, und es hält nach fünf Minuten von selbst an. Solange Sie es nicht drücken, wird nichts aufgenommen — ein Browser darf ohne diesen Griff nicht an das Mikrofon.

Was Sie hineinsprechen, geht zur Umwandlung in Text an Mistral AI (Frankreich) und wird dort mit dem Modell voxtral-mini-latest verarbeitet. Nach Angaben des Anbieters werden Aufnahme und Text dort bis zu 30 Tage gespeichert, um Missbrauch zu erkennen, und danach gelöscht; zum Training von Modellen werden sie nicht verwendet. Beleg ↗

Hier wird die Aufnahme nicht gespeichert. Sie geht durch die Serverfunktion hindurch, wird weitergereicht und ist danach weg — sie berührt weder die Datenbank noch einen Zwischenspeicher. Zurück kommt nur Text, und der landet in dem Feld, aus dem Sie diktiert haben. Ob er je abgeschickt wird, entscheiden Sie: bis dahin ist er nichts als Text in einem Feld.

Der Unterschied zum Getippten ist die Stimme selbst. Eine Aufnahme trägt mehr als ihre Worte — sie ist ein biometrisches Merkmal, und anders als beim Text lässt sich das nicht vorher entfernen. Wer das nicht möchte, tippt; das Mikrofon ist ein Angebot neben der Tastatur und ersetzt sie an keiner Stelle. Ist die Umwandlung nicht eingerichtet, erscheint es erst gar nicht.

Das Vorlesen — eine Geschichte verlässt diesen Server als Text

Erzählt der Berater Ihnen eine Geschichte, steht sie abgesetzt auf eigenem Papier, und darunter stehen Knöpfe: kopieren, herunterladen — und vorlesen. Der dritte ist der einzige, bei dem etwas das Haus verlässt.

Drücken Sie ihn, geht der Text dieser einen Geschichte an Mistral AI (Frankreich) und wird dort mit dem Modell voxtral-mini-tts-2603 in Sprache verwandelt. Übertragen wird die Geschichte und sonst nichts — nicht das Gespräch davor, nicht Ihre Frage, nicht Ihr Name. Solange Sie nicht drücken, geht nichts.

Es gelten dieselben Zusagen wie beim Diktat: bis zu 30 Tage Aufbewahrung zur Missbrauchserkennung, danach Löschung, kein Training. Beleg ↗

Der erzeugte Ton wird hier nicht gespeichert. Er entsteht, geht an Ihren Browser und ist danach weg — er berührt weder die Datenbank noch einen Zwischenspeicher. Von einem Gespräch bleibt damit keine Tonspur liegen. Ihr Gerät darf die Datei eine Stunde behalten, damit ein zweites Anhören nicht ein zweites Mal erzeugt werden muss.

Jede Stimme ist die eines Menschen, der davon weiß und eingewilligt hat. Sie wurde von einer verwaltenden Person aus einer kurzen Aufnahme hinterlegt; diese Aufnahme liegt bei Mistral AI und nicht in dieser Anwendung. Vorgelesen wird nur auf de, en, es, fr, it — in den übrigen Sprachen der Oberfläche erscheint der Knopf nicht, weil das Modell sie nicht spricht.

Sind mehrere Stimmen freigegeben, steht neben dem Lautsprecher ein kleiner Pfeil, hinter dem Sie sich eine aussuchen können. Diese Wahl wird an Ihrem Zugang festgehalten — es ist eine Kennung aus der Stimmliste, mehr nicht — und gilt, bis Sie eine andere treffen. Wählen Sie nie etwas, steht dort auch nichts, und Sie hören die voreingestellte Stimme.

Wer das nicht möchte, drückt nicht. Die Geschichte steht dann unverändert da und lässt sich lesen, kopieren und als Datei mitnehmen — der Lautsprecher ist ein Angebot daneben und ersetzt nichts.

Warum das Sprachmodell Ihre Beiträge nicht behält

Ein Gespräch muss zur Beantwortung an das Sprachmodell übermittelt werden — ohne das gäbe es keine Antwort. Entscheidend ist, was danach damit geschieht. Zwei Verarbeiter sind daran beteiligt: Eden AI vermittelt die Anfrage, und der Betreiber des Modells beantwortet sie. Beide geben eigene Zusagen ab, und der zweite kann wechseln.

Deshalb wird das hier nicht behauptet, sondern protokolliert: jede Umstellung des Modells schreibt einen Eintrag mit Zeitraum und mit den Zusagen, wie sie in diesem Zeitraum galten. Ein Verweis auf die heutige Anbieterseite würde nicht beantworten, worauf Sie sich im letzten Monat verlassen haben; diese Tabelle tut es.

ZeitraumWofürModellVerarbeiterZero Data RetentionLöschung der Beiträge
seit 01.08.2026im EinsatzSupervision (Zusammenfassung und Auswertung)amazon/anthropic.claude-sonnet-5EU-Rechenzentren (eu-west-1, Irland)Eden AIVermittlungjaBeleg ↗Am Beitrag selbst ist nichts zu löschen — er wird nicht abgelegt. Betriebsdaten bleiben, solange Abrechnung und Missbrauchsabwehr sie brauchen.
Amazon Web Services (Bedrock)Betrieb des ModellsjaBeleg ↗Nichts wird aufbewahrt, also ist auch nichts zu löschen. Kein Training mit den Beiträgen.
seit 01.08.2026im EinsatzGespräche (Berater, Experte, Trainer)amazon/anthropic.claude-sonnet-5EU-Rechenzentren (eu-west-1, Irland)Eden AIVermittlungjaBeleg ↗Am Beitrag selbst ist nichts zu löschen — er wird nicht abgelegt. Betriebsdaten bleiben, solange Abrechnung und Missbrauchsabwehr sie brauchen.
Amazon Web Services (Bedrock)Betrieb des ModellsjaBeleg ↗Nichts wird aufbewahrt, also ist auch nichts zu löschen. Kein Training mit den Beiträgen.
31.07.2026 – 01.08.2026Supervision (Zusammenfassung und Auswertung)amazon/anthropic.claude-sonnet-5EU-RechenzentrenEden AIVermittlungjaBeleg ↗Am Beitrag selbst ist nichts zu löschen — er wird nicht abgelegt. Betriebsdaten bleiben, solange Abrechnung und Missbrauchsabwehr sie brauchen.
Amazon Web Services (Bedrock)Betrieb des Modellsnicht bestätigtBeleg ↗Im Modus „none" ist nichts zu löschen. Im Modus „default" befristet zur Missbrauchserkennung; bei Modellen mit Weitergabe an den Modellanbieter bis zu 30 Tage.
31.07.2026 – 01.08.2026Gespräche (Berater, Experte, Trainer)amazon/anthropic.claude-sonnet-5EU-RechenzentrenEden AIVermittlungjaBeleg ↗Am Beitrag selbst ist nichts zu löschen — er wird nicht abgelegt. Betriebsdaten bleiben, solange Abrechnung und Missbrauchsabwehr sie brauchen.
Amazon Web Services (Bedrock)Betrieb des Modellsnicht bestätigtBeleg ↗Im Modus „none" ist nichts zu löschen. Im Modus „default" befristet zur Missbrauchserkennung; bei Modellen mit Weitergabe an den Modellanbieter bis zu 30 Tage.

„nicht bestätigt" ist bewusst weder ein Ja noch ein Nein: der Anbieter sagt zu, mit den Beiträgen keine Modelle zu trainieren, macht die Aufbewahrung aber von einer Einstellung abhängig, die im Konto von Eden AI liegt. Führt Eden AI den Anbieter nicht in seiner Anbietertabelle auf, lässt sich diese Einstellung von hier aus nicht feststellen — sie zu behaupten wäre eine Zusage, die niemand gegeben hat.

Woher die Angaben stammen: Eden AI veröffentlicht je Anbieter, ob mit den Beiträgen trainiert wird, ob sie nach der Antwort aufbewahrt werden und wie lange. Das ist die maßgebliche Stelle, denn über welchen Zugang und mit welcher Einstellung ein Modell angesprochen wird, weiß der Vermittler und nicht der Anbieter. Die Angaben in dieser Tabelle sind von dort übernommen, mit dem Stand, den die Seite selbst nennt (1. Juli 2026). Beleg ↗

Zwei Punkte gelten über die Tabelle hinaus und für jeden Eintrag darin: kein Training — Ihre Beiträge werden nicht verwendet, um Modelle zu trainieren oder zu verbessern — und kein Verlassen der EU: angesprochen wird ausschließlich der EU-Endpunkt, und wählbar sind nur Modelle, die dort als EU-Modelle geführt werden. Das wird bei jeder Umstellung geprüft; ein Modell ohne diese Angabe lässt sich gar nicht erst einstellen.

Protokolliert wird seit Einrichtung dieses Protokolls; für die Zeit davor gibt es keine Einträge. Zu einem einzelnen Gespräch sagt Ihnen der Zeitraum, welcher Verarbeiter beteiligt war — fragen Sie danach, genügt eine Nachricht an die Adresse aus Abschnitt 1.

Was hier gespeichert wird, steht dagegen in dieser Erklärung: die Gespräche liegen in der Datenbank in Frankfurt, damit sie fortgesetzt und fachlich überprüft werden können.

Der Supervisor — Sitzungen anderer Menschen

Im Bereich Supervisor laden Beraterinnen und Berater Mitschriften oder Tonaufnahmen ihrer eigenen Beratungssitzungen hoch. Darin spricht ein anderer Mensch über sich — jemand, der diese Anwendung nicht kennt und hier in nichts eingewilligt hat. Dieser Abschnitt sagt, was damit geschieht.

Wer hochlädt, ist für die Einwilligung seines Klienten verantwortlich. Für die Daten seiner Klienten ist die beratende Person selbst Verantwortliche im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO; sie entscheidet, was hochgeladen wird, und sie braucht dafür die Einwilligung des betroffenen Menschen. Der Betreiber dieser Anwendung verarbeitet in ihrem Auftrag. Das steht so auch über dem Uploadfeld, und es ist keine Formel: ohne diese Einwilligung darf hier nichts hochgeladen werden.

Anonymisiert wird vor dem Speichern, ohne Sprachmodell. Der hochgeladene Text läuft durch ein Verfahren aus Regeln und Listen, das auf diesem Server abläuft: Namen, Anschriften, Postleitzahl mit Ort, Telefonnummern, E-Mail- und Netzadressen, Bankverbindungen, Kennnummern und Datumsangaben mit Jahr werden durch Marken ersetzt — aus einem Namen wird „[Person 1]", aus einer Anschrift „[Anschrift]". Nur diese Fassung wird gespeichert; das Original wird zu keinem Zeitpunkt abgelegt, weder in der Datenbank noch als Datei. Von einer hochgeladenen Tonaufnahme bleibt damit nach wenigen Minuten nichts übrig als dieses anonymisierte Transkript — es gehört zur Sitzung, lässt sich herunterladen und unterliegt derselben Löschfrist wie die beiden Dokumente.

Eine automatische Anonymisierung ist nicht vollständig, und das wird hier nicht behauptet: ein seltener Nachname ohne Anrede oder eine Angabe, die nur im Zusammenhang jemanden erkennbar macht, bleibt stehen. Deshalb wird das Ergebnis der hochladenden Person vor jedem weiteren Schritt zur Durchsicht vorgelegt, und sie kann es ändern, bevor irgendetwas an ein Sprachmodell geht.

Die Kennung ersetzt den Namen. Damit sich mehrere Sitzungen desselben Menschen zusammenfinden, vergibt das System eine zufällige Kennung (etwa KL-7F3A). Eine Zuordnung dieser Kennung zu einer Person wird hier nicht gespeichert — es gibt dafür kein Feld. Wer weiß, welche Kennung zu wem gehört, ist allein die beratende Person, in ihren eigenen Unterlagen.

Tonaufnahmen sind der eine Schritt, der davon abweicht. Ton lässt sich nicht anonymisieren, ohne ihn vorher in Worte zu verwandeln. Eine hochgeladene Aufnahme geht deshalb unanonymisiert an Mistral AI (Frankreich) und wird dort mit dem Modell voxtral-mini-latest transkribiert. Erst der zurückkommende Text wird hier anonymisiert.

Nach Angaben des Anbieters werden Aufnahme und Transkript dort bis zu 30 Tage gespeichert, um Missbrauch zu erkennen, und danach gelöscht; zum Training von Modellen werden sie nicht verwendet — dafür wäre eine gesonderte Einwilligung nötig, die nicht erteilt ist. Beleg ↗

Der Weg der Datei dorthin. Eine Aufnahme einer ganzen Sitzung ist zu groß, um durch eine Serverfunktion zu passen. Sie wird deshalb vom Browser unmittelbar in einen Zwischenspeicher geladen (Vercel Blob, Region Frankfurt am Main). Dieser Speicher ist privat: seine Adressen sind ohne Anmeldung wertlos, und gelesen wird nur durch diese Anwendung. Er ist ein Durchgang und kein Lager — die Aufnahme wird geholt, zur Transkription weitergereicht und im selben Vorgang gelöscht, auch dann, wenn die Transkription fehlschlägt. Bleibt nach einem Abbruch doch etwas liegen, wird es weggeräumt, sobald es zwei Stunden alt ist — beim nächsten Hochladen, spätestens beim täglichen Lauf.

Wer das vermeiden will, lädt ein fertiges Transkript als Text hoch. Dann verlässt vor der Anonymisierung nichts diesen Server, es wird nichts zwischengespeichert, und die Transkription entfällt vollständig. Der Weg steht im Formular gleichberechtigt daneben.

Das anonymisierte Transkript geht an das Sprachmodell, das die Zusammenfassung und die Supervision schreibt — welches das ist und was der Betreiber zur Aufbewahrung zusagt, steht im Protokoll in Abschnitt 6 unter „Supervision". Die beiden erzeugten Dokumente liegen in derselben Datenbank in Frankfurt wie die Gespräche und unterliegen derselben Frist (Abschnitt 8).

Eine Sitzung lässt sich in ein Gespräch mit dem Experten hinzuziehen. Wer über eine besprochene Stunde fachlich weiterreden will, wählt sie im Experten über ihre Kennung aus. Dann gehen das anonymisierte Transkript und beide Dokumente als Zusammenhang an das Sprachmodell für die Gespräche (Abschnitt 5, Zeile „Sprachmodell für die Gespräche") — nicht mehr nur an das für die Supervision. Es ist dasselbe Material, aber ein zweiter Empfänger, und deshalb steht es hier.

Kopiert wird dabei nichts: Das Gespräch merkt sich allein, welche Sitzung gewählt wurde, und liest sie bei jeder Frage neu. Löschen Sie die Sitzung, ist sie auch aus dem Gespräch verschwunden. Was der Experte in seinen Antworten aus ihr aufgreift, steht allerdings im Gesprächsverlauf und bleibt dort — und für angeheftete Gespräche gilt die Löschfrist nicht (Abschnitt 8). Ein Gespräch, in dem eine Sitzung liegt, heftet man besser nicht an.

Gelöscht wird auf drei Wegen: mit der eingestellten Frist, von Hand am einzelnen Eintrag, und vollständig mit dem Konto der beratenden Person.

Wie lange gespeichert wird

Die Frist für Ihre Gespräche wählen Sie selbst — und sie gilt ebenso für die Sitzungen im Supervisor, samt Transkript und beiden Dokumenten — unter Ihr Zugang, jederzeit änderbar. Vier Stufen: nur für das laufende Gespräch, sieben Tage, dreißig Tage (Voreinstellung) oder ein Jahr. Ein täglicher Lauf löscht, was darüber hinaus liegt. Eine Stufe „für immer" gibt es nicht.

Verkürzen Sie die Frist, wirkt das auch auf bereits geführte Gespräche — das ist gewollt: wer die Dauer herabsetzt, will das Ältere loswerden. Gelöschtes lässt sich durch eine späteres Verlängern nicht zurückholen.

Einzelne Gespräche können Sie anheften. Für sie gilt die Frist dann nicht; sie bleiben, bis Sie die Nadel wieder lösen, das Gespräch löschen lassen oder Ihren Zugang aufgeben. Angeheftet wird unter „Gespräche" im Menü oben links — dort steht an jedem Gespräch auch, wie viele Tage ihm noch bleiben, damit die Frist nicht erst beim Verschwinden auffällt. Mehr als 20 Gespräche lassen sich nicht anheften: eine Ausnahme ohne Grenze wäre am Ende die Regel, und die Frist eine, die nie eintritt.

Eine Ausnahme, und nur diese: Wer „nur für dieses Gespräch" eingestellt hat, dessen Sitzungen im Supervisor bleiben trotzdem sieben Tage. Ein Dokument, an dem über Tage gearbeitet wird, zwei Stunden nach dem Hochladen zu löschen, wäre keine Aufbewahrungsstufe, sondern ein Verlust — und wer eine Sitzung länger behalten will, heftet sie an.

„Nur für dieses Gespräch" heißt nicht, dass nichts geschrieben wird: für den Gesprächsverlauf muss der Text kurz vorliegen. Es heißt, dass er gelöscht wird, sobald das Gespräch vorbei ist — spätestens beim nächsten Lauf, und beim nächsten Besuch ohnehin. Wir nennen es deshalb nicht „keine Speicherung". Auch hier hält eine Nadel das einzelne Gespräch: eine, die je nach eingestellter Frist mal gilt und mal nicht, wäre keine.

  • Konto und E-Mail-Adresse: solange der Zugang besteht. Nach einer Löschanfrage wird die Adresse entfernt.
  • Bewertungen: bis Sie deren Löschung verlangen. Für die Qualitätsauswertung genügen anonymisierte Zahlen; sie enthalten keine Gesprächsinhalte und bleiben auch nach einer Löschung erhalten.
  • Fachliche Urteile: Fachpersonen mit Verwaltungszugang beurteilen einzelne Antworten, um die Anweisungen an das Sprachmodell zu verbessern. Festgehalten werden dabei die Antwort der Anwendung und das Urteil darüber; beides überdauert die oben genannte Frist, weil daran über Monate gearbeitet wird. Ihr eigener Beitrag nicht: Er wird zwar zunächst mit abgelegt, damit die Antwort im Zusammenhang lesbar ist, und beim Löschen des Gesprächs im selben Lauf entfernt.
  • Anmeldelinks: Der Link selbst wird nie gespeichert, nur seine Prüfsumme. Er verfällt nach 20 Minuten und gilt einmal.
  • Anmeldeversuche mit IP-Adresse: kurzfristig, allein zur Begrenzung von Missbrauch.
  • Die Strichliste Ihrer Nutzung: ein Jahr. Sie enthält je begonnenem Thema und je aufgenommener Sitzung nur Zeitpunkt und Art — keinen Inhalt und keinen Verweis auf das Gespräch. Sie überdauert die von Ihnen gewählte Frist, weil sonst jede Löschung zugleich das Kontingent zurücksetzte; mit Ihrem Konto wird sie gelöscht.
  • Eingelöste Gutscheine und daraus entstandene Freigaben:solange der Zugang besteht. Bei einer Kontolöschung verliert die Freigabe ihre Wirkung; dass der Code eingelöst wurde, bleibt vermerkt — sonst ließe sich derselbe Zettel nach einer Löschung erneut einlösen.

Post von Stefan Hammel

Beim Einrichten des Zugangs willigen Sie ein, gelegentlich eine E-Mail zu bekommen — höchstens ein paar Mal im Jahr, zu Seminarterminen, Büchern und Fortbildungen. Das ist der Gegenwert dafür, dass die Nutzung nichts kostet. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG); Zeitpunkt und Fassung werden festgehalten, damit sie nachweisbar ist.

Der Widerruf kostet Sie nichts. Ein Häkchen unter Ihr Zugang, und es hört auf — der Zugang bleibt vollständig bestehen und alles funktioniert weiter wie vorher. Das ist keine Kulanz, sondern Voraussetzung dafür, dass die Einwilligung überhaupt wirksam ist: eine Einwilligung, deren Widerruf einen Nachteil hätte, wäre nicht freiwillig (Art. 7 Abs. 3 und 4 DSGVO).

Die Adressen werden nicht weitergegeben und nicht verkauft. Die Mails enthalten kein Zählpixel und keine umgeschriebenen Links; ob Sie sie öffnen, erfährt niemand.

Cookies

Zwei, beide technisch notwendig, beide ohne Werbe- oder Analysezweck — deshalb gibt es hier auch kein Zustimmungsfenster für Cookies:

  • hs_nutzer — Ihre Anmeldung. Signiert, nur für den Server lesbar, gilt 60 Tage und lässt sich durch Abmelden ungültig machen.
  • hs_besucher — eine pseudonyme Kennung, die Ihre Gespräche zusammenhält.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen.

Um Ihren Zugang samt Gesprächen löschen zu lassen, schreiben Sie an stefan.hammel@hsb-westpfalz.de. Eine Begründung brauchen Sie nicht.

Außerdem können Sie sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist die Behörde Ihres Wohnorts oder die des Verantwortlichen. Für den Verantwortlichen ist das:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz
Hintere Bleiche 34
55116 Mainz
Telefon: +49 6131 8920-0
E-Mail: poststelle@datenschutz.rlp.de

Keine automatisierte Entscheidung über Sie

Das System trifft keine Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung und stellt keine Diagnosen; es führt ein Gespräch. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profilbildung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Was Sie mit dem Gespräch machen, entscheiden Sie.

Sicherheit

Die Übertragung ist durchgängig verschlüsselt. Passwörter gibt es nicht, also auch keine zu stehlen. Anmeldetokens liegen ausschließlich als SHA-256-Prüfsumme in der Datenbank: ein Datenbankleck gäbe niemandem Zugang zu einem Konto. Sitzungen sind serverseitig widerrufbar.

Änderungen

Ändert sich diese Erklärung, ändert sich der Stand oben. Bei einer Änderung, die Ihre Einwilligung betrifft, werden Sie erneut gefragt — an den gespeicherten Fassungsangaben ist ablesbar, wer welchem Text zugestimmt hat.

Siehe auch die Nutzungsbedingungen, insbesondere zu den Grenzen dieses Angebots.

In English

This privacy notice is written in German, and the German text is the binding one. For information about Stefan Hammel and his work in English, please see www.stefanhammel.com.

You are welcome to write to us in English at stefan.hammel@hsb-westpfalz.de. Your rights under the GDPR — access, rectification, erasure, restriction of processing, data portability, objection, and withdrawal of consent at any time — apply regardless of the language you write in, and so does your right to lodge a complaint with a supervisory authority (section 11 above).