Nutzungsbedingungen
Stand 2026-08-04
Kurz gefasst: Sie sprechen hier mit einem Sprachmodell, das mit den Texten von Stefan Hammel arbeitet. Es ist zum Lernen und zum Ausprobieren da. Es ist keine Behandlung, es ersetzt keinen Menschen, und in einer Krise ist es der falsche Ort. Was dabei entsteht, dürfen Sie in Ihrer eigenen Arbeit verwenden — aber nicht veröffentlichen; das steht in § 7 und § 8. Das Folgende steht ausführlicher da, weil es wichtiger ist als die Form.
Was dieses Angebot ist
Eine Lern- und Übungsumgebung zur hypnosystemischen Arbeitsweise von Stefan Hammel, mit drei Zugängen: einem Berater, der ein Gespräch über Ihr eigenes Anliegen führt; einem Experten, der Fragen zur Methode beantwortet; und einem Übungsmodus, in dem Sie selbst beraten und das System einen Klienten spielt.
Dass der Berater über Ihr eigenes Anliegen spricht, ist gewollt: eine Sitzung von der Klientenseite her zu erleben, lehrt mehr als jede Beschreibung. Es macht das Gespräch aber nicht zu einer Behandlung.
Was es nicht ist
Dieser Abschnitt ist der wichtigste:
- Hier antwortet kein Mensch. Es ist ein Sprachmodell. Es kann sich irren, es kann etwas erfinden, und es merkt nicht, wenn es Ihnen dabei schlecht geht.
- Keine Heilbehandlung, keine Psychotherapie, keine Diagnose und keine Beratung im rechtlichen oder medizinischen Sinn. Es besteht kein Behandlungsvertrag.
- Kein Ersatz für Ärztin, Psychotherapeutin oder Klinik. Wenn Sie körperliche Beschwerden haben, gehören die ärztlich abgeklärt — vor jeder Arbeit mit dem Erleben, nicht danach.
- Kein Notdienst. Niemand liest hier mit, niemand greift ein, und es gibt keine Reaktion außerhalb Ihres eigenen Bildschirms.
- Keine Ausbildung und keine Supervision. Wer die Methode anwenden will, braucht beides — von Menschen.
Die Verfahren, mit denen hier gearbeitet wird, sind Stefan Hammels eigene, praxiserprobte Methodik. Die Belege in seinem Werk sind Einzelfallberichte, keine kontrollierten Studien. Das Angebot stellt sie nicht als klinisch evidenzbasiert dar, und Sie sollten es auch nicht so lesen.
Wenn es Ihnen akut schlecht geht
Dann ist dieses Angebot der falsche Ort, und zwar ohne Einschränkung. Wenden Sie sich an einen Menschen:
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 — rund um die Uhr, kostenfrei, anonym.
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
- Bei Lebensgefahr: 112 oder die nächste Notaufnahme.
Das System weist im Gespräch selbst darauf hin, wenn es Anzeichen einer Krise erkennt, und arbeitet dann nicht weiter. Verlassen Sie sich darauf nicht: es erkennt nicht zuverlässig, was Sie nicht schreiben.
Zugang und Alter
Für die Nutzung brauchen Sie einen Zugang. Sie erhalten ihn über einen Einmallink an Ihre E-Mail-Adresse; ein Passwort gibt es nicht. Geben Sie den Link nicht weiter — wer ihn hat, ist angemeldet.
Das Angebot ist für Erwachsene gedacht. Das ist keine Formalie: das zugrunde liegende Werk setzt durchgehend eine begleitende Fachperson voraus, und für Minderjährige ohne diese Begleitung gibt es darin keine Grundlage.
Kostenlos — in welchem Umfang
Die Nutzung kostet nichts. Statt eines Preises gilt eine Abmachung: Sie erlauben, dass Stefan Hammel Ihnen gelegentlich schreibt — höchstens ein paar Mal im Jahr, wenn es einen Seminartermin, ein Buch oder eine Fortbildung gibt. Keine Weitergabe Ihrer Adresse, kein Verkauf, kein Zählpixel in den Mails.
Kostenlos heißt nicht unbegrenzt. Jede Antwort kostet Rechenzeit bei einem Anbieter, und eine Supervision, die eine dreistündige Aufnahme verschriftet, kostet ein Vielfaches davon. Frei nutzbar ist deshalb ein bestimmter Umfang: eine Zahl von Themen je Woche, eine Länge je Thema und eine Zahl von Supervisionen je Monat. In den ersten Wochen nach der Anmeldung ist der Umfang größer, damit Sie in Ruhe ausprobieren können, ob das hier etwas für Sie ist.
Was gerade für Sie gilt und was davon verbraucht ist, steht unter Ihr Zugang. Ist ein Thema aufgebraucht, endet es — es wird nicht mitten im Satz abgeschnitten, und alles Bisherige bleibt zum Nachlesen stehen. Aus einem Seminar oder einer Ausbildungsgruppe erhalten Sie unter Umständen einen Gutschein; er erweitert den Umfang für die auf ihm angegebene Laufzeit und wird an derselben Stelle eingelöst.
Die genauen Zahlen stehen absichtlich nicht in diesem Text: sie werden im Betrieb angepasst, und ein Wert, der hier fest zugesagt wäre, wäre bei der ersten Anpassung falsch. Ein Anspruch auf einen bestimmten Umfang oder auf dauerhafte Verfügbarkeit besteht nicht.
Diese Erlaubnis können Sie jederzeit zurücknehmen, mit einem Häkchen unter Ihr Zugang. Ihr Zugang bleibt davon unberührt — er endet nicht, und es fällt nichts weg. Anders wäre die Einwilligung nicht freiwillig und damit unwirksam.
Wie lange Ihre Gespräche gespeichert bleiben, wählen Sie ebenfalls selbst: nur für das laufende Gespräch, sieben Tage, dreißig Tage oder ein Jahr. Näheres in der Datenschutzerklärung.
Ihre Verantwortung
- Sie entscheiden, was Sie schreiben und was Sie mit einer Antwort machen. Prüfen Sie, was Sie übernehmen; im Zweifel gehen Sie an die Quelle, die unter jeder Antwort steht.
- Schreiben Sie keine Namen und keine Kennzeichen anderer Menschen. Wenn Sie über Ihr Kind, Ihren Partner oder einen Klienten sprechen, geht das ohne Namen.
- Wenden Sie nichts bei anderen an, wofür Sie nicht ausgebildet und beaufsichtigt sind.
- Kein automatisierter Abruf, kein Auslesen des Wissensbestands, keine Umgehung der Anmeldung, keine Versuche, das System zu Aussagen gegen diese Bedingungen zu bringen.
- Was Sie mit den Texten machen, die hier entstehen, steht im nächsten Abschnitt. Er ist der einzige dieser Bedingungen, den Sie beim Anmelden mit einem eigenen Häkchen bestätigen.
Die Texte, die hier entstehen — was damit geschehen darf
Dieses System erzählt Geschichten, schlägt Formulierungen vor und zieht Stellen aus einem Werk zusammen. Was dabei herauskommt, sieht aus wie Ihr Text, sobald es in Ihrer Zwischenablage liegt. Es ist aber aus fremder Arbeit gemacht: aus Stefan Hammels Büchern, seinen Seminarunterlagen, seinen Mitschriften. Deshalb gibt es hier eine Grenze, und sie verläuft nicht zwischen „viel" und „wenig", sondern zwischen Ihrer eigenen Arbeit und einer Veröffentlichung.
Das dürfen Sie — und dafür ist es gedacht
- In Ihren eigenen Sitzungen. Eine hier entstandene Geschichte in einer Beratung erzählen, eine Formulierung aufgreifen, eine Übung weitergeben — im Eins-zu-eins mit Ihrem Klienten, auch in der Gruppe, die Sie selbst begleiten.
- Einem Klienten mitgeben. Als Ausdruck, als Datei, als Mail nach der Stunde. Genau dafür stehen die Knöpfe „Text kopieren" und „Als Word-Datei" unter jeder Geschichte.
- Für Ihre eigene Vorbereitung, Akte und Supervision. In Ihren Notizen, in der Fallakte, in der Besprechung mit Ihrer Supervisorin, in einer Intervision unter Kolleginnen und Kollegen.
- Zum Lernen. Für sich, so oft und so lange Sie wollen.
Kurz: alles, was bei Ihnen und Ihren Klienten bleibt. Dafür brauchen Sie niemanden zu fragen.
Das dürfen Sie nicht — ohne vorherige Erlaubnis
- Veröffentlichen. In einem Buch, einem Blog, einem Newsletter, auf Social Media, in einem Podcast, einem Video, einem Vortragsskript, einer Website. Auch nicht bearbeitet, gekürzt, umgeschrieben oder in eigenen Worten nacherzählt, wenn erkennbar bleibt, woher es kommt.
- In eigene Angebote überführen. Keine Seminarunterlage, kein Kursmaterial, kein Handout, kein Kartenset, keine App, kein Textbaustein in einem Produkt, das Sie verkaufen oder verteilen. Auch nicht kostenlos.
- Als eigenes Werk ausgeben. Eine hier entstandene Geschichte ist nicht Ihre; sie steht auf Hammels Arbeit. Sie unter eigenem Namen weiterzugeben, ist der Fall, um den es hier eigentlich geht.
- Als Trainingsmaterial verwenden. Nicht zum Trainieren, Feinabstimmen oder Anreichern eines anderen Sprachmodells, und nicht als Wissensbestand eines eigenen Assistenten. Weder mit einzelnen Antworten noch mit gesammelten.
- Den Bestand abziehen. Kein systematisches Abfragen, um den Wissensbestand nachzubauen — auch nicht von Hand über viele Sitzungen. Das ist zugleich ein Eingriff in das Recht am Datenbestand (§§ 87a ff. UrhG).
- Sich darauf berufen. Die Nutzung macht Sie zu nichts. Sie begründet keine Ausbildung, keine Zertifizierung, keine Berechtigung und keine Verbindung zu Stefan Hammel, und sie erlaubt nicht, mit seinem Namen, seinen Buchtiteln oder dem Namen dieser Anwendung für eigene Angebote zu werben.
Ihre eigenen Unterlagen sind davon nicht betroffen
Was Sie hineingeben, bleibt Ihres: Ihre Fragen, Ihre Beiträge, Ihre hochgeladenen Mitschriften. Und die Dokumente aus dem Supervisor — Zusammenfassung, Supervision, Transkript — sind Unterlagen über Ihre Sitzung mit Ihrem Klienten. Sie gehören in Ihre Akte, Sie dürfen sie Ihrem Klienten aushändigen und in Ihrer eigenen Supervision verwenden. Die Grenze oben gilt für das, was aus Hammels Werk kommt — nicht dafür, dass Sie über Ihre eigene Arbeit verfügen.
Warum das eine Zusage ist und keine Rechtsbehauptung
Ein von einem Sprachmodell erzeugter Text ist in aller Regel keine persönliche geistige Schöpfung und deshalb nicht urheberrechtlich geschützt. Das wird hier nicht anders behauptet. Geschützt sind die Werke, aus denen er entsteht — und wo ein erzeugter Text erkennbar etwas daraus übernimmt, gilt das Urheberrecht ohnehin, mit allem, was daran hängt.
Die Regel in diesem Abschnitt steht deshalb nicht auf dem Urheberrecht, sondern auf Ihrer Zusage: Sie setzen beim Anmelden ein eigenes Häkchen darunter, und damit ist es eine Abmachung zwischen Ihnen und dem Betreiber. Sie gilt unabhängig davon, wie die urheberrechtliche Frage im Einzelfall ausginge. Wann Sie zugesagt haben und zu welcher Fassung, steht unter Ihr Zugang.
Halten Sie sich nicht daran, endet die Erlaubnis zur Nutzung der Texte, und der Zugang kann gesperrt werden (§ 10). Bei einer Veröffentlichung bleiben daneben die gewöhnlichen Ansprüche — Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz —, soweit Rechte an Hammels Werk berührt sind.
Wenn Sie veröffentlichen wollen: fragen, und die Quelle nennen
Es ist kein Verbot mit verschlossener Tür. Wenn Sie etwas veröffentlichen wollen, das hier entstanden ist, fragen Sie vorher — eine Mail an stefan.hammel@hsb-westpfalz.de mit dem Text und der Stelle, an der er erscheinen soll. Die Erlaubnis gilt für das, wofür sie erteilt wurde, und sie gilt schriftlich; eine stillschweigende gibt es nicht.
Und wo veröffentlicht wird, steht die Quelle darunter. Das gilt für die erteilte Erlaubnis ebenso wie für jeden Fall, in dem Sie ohnehin zitieren dürfen (§ 51 UrhG). Sie brauchen dafür nichts zu formulieren:
Stefan Hammel · Hypnosystemisch üben
Diese Zeile steht bereits unter jedem Text, den Sie hier mitnehmen — sie wird beim Kopieren angehängt und steht am Fuß jeder heruntergeladenen Datei, zusammen mit dem Hinweis, dass ein Sprachmodell beteiligt war. Lassen Sie sie stehen. Sie ist die Quellenangabe, von der dieser Abschnitt spricht.
Beruht der Text erkennbar auf einer bestimmten Stelle im Werk, nennen Sie zusätzlich das Buch. Welche Werke beteiligt waren, steht unter jeder Antwort hinter „Quellen".
Und noch einmal, weil es leicht verwechselt wird: eine Antwort dieses Systems ist kein Zitat. Sie ist eine Nacherzählung durch ein Sprachmodell und kann sich irren. Wenn Sie wörtlich aus dem Werk zitieren wollen, nehmen Sie das Werk.
Verfügbarkeit und Haftung
Das Angebot wird ohne Zusage einer bestimmten Verfügbarkeit bereitgestellt und kann jederzeit geändert oder eingestellt werden. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Brauchbarkeit der Antworten wird keine Gewähr übernommen.
Weil die Nutzung unentgeltlich ist, wird nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gehaftet (§ 521 BGB entsprechend). Unberührt bleibt die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln und nach dem Produkthaftungsgesetz; diese Grenzen lassen sich nicht verschieben und sollen es auch nicht.
Was Sie aus einem Gespräch mitnehmen und was Sie damit tun, entscheiden Sie — und dafür haftet niemand außer Ihnen. Das ist keine Ausflucht, sondern die Kehrseite von Abschnitt 2: ein Sprachmodell weiß nicht, was in Ihrem Fall richtig ist.
Sperrung und Beendigung
Sie können Ihren Zugang jederzeit löschen lassen; wie, steht in der Datenschutzerklärung. Ein Zugang kann gesperrt werden, wenn er missbraucht wird — etwa durch automatisierten Abruf, durch Versuche, den Bestand abzuziehen, oder durch eine Veröffentlichung entgegen § 7.
Die Zusage aus § 7 endet damit nicht. Sie betrifft Texte, die Sie bereits mitgenommen haben, und für die gilt sie weiter — sonst wäre eine Kontolöschung der bequemste Weg, sie loszuwerden.
Änderungen dieser Bedingungen
Ändern sich diese Bedingungen, ändert sich der Stand oben. Bei einer Änderung, die Ihre Einwilligung betrifft, werden Sie beim nächsten Anmelden erneut gefragt.
Es gilt deutsches Recht. Sind Sie Verbraucher, bleiben die zwingenden Schutzvorschriften des Staates unberührt, in dem Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben; es gilt dann auch der gesetzliche Gerichtsstand, kein hier vereinbarter. Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Gerichtsstand Kaiserslautern.
An einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nimmt der Anbieter nicht teil; Näheres im Impressum.